
Deutsche Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen
(DFG-VK)
Bundesgeschäftsstelle, Kasseler Straße 1A, 60486 Frankfurt
Tel. 069-27 29 82 31, Fax 069-27 29 82 32
www.dfg-vk.de / www.schritte-zur-abruestung.de
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Stuttgart / Frankfurt, den 2. April 2007
»Wir machen mit!« erklärte Jürgen Grässlin, Sprecher der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) und der Kritischen Daimler-Aktionäre bei einer Pressekonferenz im Vorfeld der Daimler-Hauptversammlung in Stuttgart. Grässlin erklärte, »ich werde so lange keinen Mercedes kaufen«, so lange DaimlerChrysler über Beteiligungen am Rüstungsriesen European Aeronautics Defence and Space Company (EADS) am Geschäft mit Streumunition bzw. Raketenwerfern für Streumunition profitiere. »Der Daimler-Konzern ist über die EADS und Beteiligungsgesellschaften neben der Produktion von Kampfbombern und Trägersystemen für Atomwaffen auch in die Produktion von Streumunition bzw. Raketenwerfern für Streumunition verwickelt«, warf Grässlin dem Daimler-Vorstand vor und verwies dabei auf den Raketenwerfer MLRS bzw. »Guided« MLRS(Multiple Launch Rocket System).
Die DFG-VK unterstützt im Rahmen ihrer Kampagne »Schritte zur Abrüstung« die Streumunitionsaktion, die gemeinsam mit den Kritischen AktionärInnen DaimlerChrysler (KADC), Ohne Rüstung Leben (ORL), dem RüstungsInformationsBüro (RIB e.V.) und der Werkstatt für gewaltfreie Aktion (WfgA) zur Daimler-Hauptversammlung am 4. April gestartet wird. Aufgabe der DFG-VK ist unter anderem die Betreuung der gemeinsamen Website »www.wir-kaufen-keinen-mercedes.de«, die Mitte dieser Woche freigeschaltet wird.
Von da an kann sich jede Bürgerin und jeder Bürger als Unterstützer/in der gemeinsamen Aktion auf der Anti-Streumunitionswebsite öffentlich zur persönlichen Verweigerung bekennen, momentan keinen Mercedes zu kaufen. Die persönlichen Erklärungen sind verbunden mit den ethisch begründeten Forderungen an den Daimler-Vorstand nach einem »Ausstieg aus der Streumunition«, der Produktion von »Räumgeräten statt Raketenwerfern« und der Einrichtung eines »Fonds für die Opfer von Streumunition«.
»Wir werden unsere Aktion erst dann beenden, wenn sich Daimler/EADS vollständig aus allen Formen der Beteiligung von Streumunition bzw. Raketenwerfern für Streumunition zurückgezogen hat«, erklärte Grässlin und kündigte »einen heißen Herbst an, in dem wir in kreativen Aktionen deutschlandweit aktiv werden«.
Kontakt zur Aktion »Wir kaufen keinen Mercedes: Boykottiert Streumunition!«:
* Jürgen Grässlin, DFG-VK-/KADC-Bundessprecher, Mob. 0170-611 37 59
Kontakt zur Kampagne »Schritte zur Abrüstung«:
* Monty Schädel, DFG-VK-Bundesgeschäftsführer, Mob. 0177-88 71 014
* Roland Blach, DFG-VK-Landesgeschäftsführer Ba-Wü, Tel. 0711-2155-112