
28.09.2010, 19.30 bis 21.00 Uhr in Konstanz:
Vortrag mit Diskussion »Der Tod ist ein Meister aus Deutschland
- Rüstungsindustrie in Deutschland und am Bodensee«
Hunderttausende Zivilisten sterben weltweit durch Waffen »Made in Germany«. Nach Angaben des
schwedischen Instituts für Friedensforschung SIPRI verdoppelte Deutschland seine Rüstungsexporte
in den letzten fünf Jahren. Im Koalitionsvertrag hat die Bundesregierung die Vorgabe einer
»restriktiven« Waffenexportpolitik gestrichen, Exportgenehmigungen werden weiter gelockert. Immer
wieder kritisieren Menschenrechtsorganisationen wie Amnesty International und die Kirchen, dass
deutsche Waffen in Krisenregionen wie Afghanistan und Pakistan mit bedenklicher Menschenrechtslage
und in Entwicklungsländer geliefert würden. Im Iran werden deutsche Waffen in Lizenz gefertigt,
Foltergeräte und Überwachungstechnologie aus Deutschland gegen die Opposition eingesetzt.
Zentrum der deutschen Rüstungsindustrie ist Baden-Württemberg mit dem Rüstungsriesen Daimler/EADS
und Europas größtem Gewehr- und Pistolenhersteller Heckler & Koch. Auch der Bodensee ist eine
der führenden Rüstungsregionen.
Was man gegen Waffenlieferungen unternehmen kann, zeigt Jürgen Grässlin mit der Kampagne »AKTION
AUFSCHREI - Rüstungsexporte ächten, den Opfern eine Stimme geben!« auf. Grässlin ist Sprecher
mehrerer Friedensorganisationen und Bestsellerautor über die Automobil- und Rüstungsindustrie. Der
Spiegel bezeichnete ihn als »Daimlers schärfsten Widergänger« und »Deutschlands wohl prominentesten
Rüstungsgegner«.
Vhs Konstanz, Astoria-Saal
Eintritt: 5,00 €
Kontakt: Dr. Dorothee Jacobs-Krahnen
E-Mail:
jacobs-krahnen@vhs-konstanz-singen.de
08.06.2010 in Garching bei München:
Vortrag von JG mit Diskussion »Kriegsprofiteure. Wie Daimler/EADS und Heckler & Koch ihre Rüstungsexporte in Zeiten der Wirtschaftskrise steigern«
Schwerpunkte: Dank der überaus großzügigen Exportförderungspolitik der Bundesregierung laufen die Waffengeschäfte in Zeiten
allgemeiner Rezession wie geschmiert. In der Folge hat sich Deutschland, nach den USA und Russland, als Europameister endgültig
auf Platz 3 der Weltwaffenexporteure etabliert. Zu den „Verkaufsschlagern" zählen Panzer, U-Boote, Militärjets, Hubschrauber,
Tankflugzeuge, Drohnen und Sturmgewehre. Zu den Empfängerländern zählt eine Vielzahl menschenrechtsverletzender Staaten.
Gemessen an der Zahl der Stimmrechte ist die Daimler AG führend beim Rüstungsriesen EADS. Daimler/EADS profitiert durch die
Produktion von Kampfflugzeugen, Militärhelikoptern und Atomwaffenträgersystemen. Mit den Kampagnen »Wir kaufen keinen Mercedes:
Boykottiert Rüstungsexporte!« und »AKTION AUFSCHREI – Rüstungexporteure ächten, den Opfern eine Stimme geben!«
Veranstalter: Volkshochschule im Norden des Landkreises München e.V.
Kontakt: stetz@vhs-nord.de
01.06.2010, 14.00 Uhr, im Hotel Okura,
Ferdinand Bolstraat 333, 1072 Amsterdam, Niederlande:
Hauptversammlung der European Aeronautic Defence and Space Company EADS N.V.
Vor Ort sind VertreterInnen der Kritischen AktionärInnen Daimler (KAD), der Deutschen Friedensgesellschaft - Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen
(DFG-VK) und des RüstungsInformationsBüros (RIB e.V.). Sie werden die völlig verfehlte Produktpalette mit Kampfflugzeugen, Militärhelikoptern und
Atomwaffenträgersystemen sowie die inhumane Rüstungsexportpolitik des Unternehmens mit Waffenlieferungen an menschenrechtsverletzende und
kriegsführende Staaten thematisieren.
Kontakt: Jürgen Grässlin, Tel.: 0049-(0)761-76 78 208, E-Mail: j.graesslin@gmx.de
27.04.2010, 18.30 bis 20.30 Uhr, in Mainz:
Vortrag von JG und Diskussion »AKTION AUFSCHREI
– Rüstungsexporte ächten, den Opfern eine Stimme geben!«
Schwerpunkte: Rüstungsexporte weltweit, Europameister Deutschland, kriegsführende und menschenrechtsverletzende Empfängerländer
deutscher Waffen, Recherchen in den Empfängerländern deutscher Waffenlieferungen; Rolle der Rüstungskonzerne Daimler/EADS und
Heckler & Koch. Kampagne »AKTION AUFSCHREI!«, Forderung Rüstungsexporte zu ächten und den Opfern eine Stimme zu geben;
Entwicklung neuer Aktionsformen gegen Waffenexporte
Kontakt: Politischebildung@asta.uni-mainz.de
24.04.2010 in Radolfzell:
Rede von JG »Stoppt die Rüstungsexporte – helft den Hungernden!«
anlässlich des Internationalen ökumenischen Bodenseekirchentages
Schwerpunkte: Krieg und Bürgerkriege, Deutschland als Rüstungsexport-Europameister, aktuelle Waffenlieferungen an
scheindemokratische Regierungen und Diktaturen; BaWü als Zentrum der Rüstungsindustrie: Heckler & Koch und Daimler/EADS,
Rüstungsregion Bodensee; Opfer von Rüstungsexporten; Zahl der Hungernden weltweit steigend, verfehlte Finanzpolitik: mehr Geld
für Waffen als für die Lösung der dringenden Menschheitsprobleme; neue Anti-Rüstungsexportkampagne »AKTION AUFSCHREI –
Rüstungexporteure ächten, den Opfern eine Stimme geben!«
Kontakt: eichwald@hs-weingarten.de
23.04.2010 in Lindau:
Vortrag von JG mit Diskussion »Waffen für die Welt aus Baden-Württemberg«
Schwerpunkte: Deutsche Außenpolitik als Militär- und Rüstungsexportpolitik. Deutschland, Deutschland als drittgrößter
Waffenexporteur der Welt, aktuelle Waffenlieferungen an scheindemokratische Regierungen und Diktaturen; BaWü als Zentrum der
Rüstungsindustrie: Heckler & Koch und Daimler/EADS, Rüstungsregion Bodensee; neue Anti-Rüstungsexportkampagne
»AKTION AUFSCHREI – Rüstungexporteure ächten, den Opfern eine Stimme geben!«
Veranstalter: pax christi
Kontakt: pc.augsburg@gmx.de
Web: www.friedens-raeume.de
14.04.2010 ab 10.00 Uhr in der Messe Berlin:
Hauptversammlung der Daimler AG – Aktionen, Gegenanträge und konzernkritische
Wortbeiträge
Die Kritischen AktionärInnen Daimler (KAD), die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK),
Ohne Rüstung Leben (ORL), das RüstungsInformationsBüro (RIB e.V.) und befreundete Organisationen führen vor der HV ab 8.30 Uhr
Aktionen gegen Rüstungsexporte von Daimler/EADS u.v.a.m. durch; in der HV werden in Gegenanträgen und kritischen Wortmeldungen
die völlig verfehlte Geschäftspolitik unter Daimler-Chef Zetsche thematisiert.
Kontakt: Wenn Sie mehr zur HV wissen oder mitmachen wollen, wenden Sie sich bitte an Paul Russmann, Tel.: 0711-608396, Mob.: 0176-28044523
E-Mail.: orl-russmann@gaia.de
10.04.2010, 14.15 bis 16.00 Uhr, Café Velo (Hauptbahnhofbrücke) in Freiburg:
Vortrag mit JG Diskussion »Krieg und Globalisierung
– und was baden-württembergische Unternehmen
wie Daimler/EADS und Heckler & Koch damit zu tun haben«
Schwerpunkte: Rüstungsexporte weltweit, Europameister Deutschland, kriegsführende und menschenrechtsverletzende Empfängerländer
deutscher Waffen, Recherchen in den Empfängerländern deutscher Waffenlieferungen; zivile Opfer deutscher Waffenexporte, Rolle der
baden-württembergischen Rüstungskonzerne Daimler/EADS und Heckler & Koch. Kampagnen »Wir kaufen keinen Mercedes: Boykottiert
Rüstungsexporte!«, »Stoppt das G36 von Heckler & Koch!« und »AKTION AUFSCHREI – Rüstungsexporte ächten, den Opfern eine Stimme
geben!«
Veranstalter: Die Linke Baden-Württemberg
Kontakt: Dirk Spöri; E-Mail spoeri@gmx.de
09.04. in Stuttgart und 13.04.2010 in Berlin:
Pressegespräche der Kritischen AktionärInnen Daimler (KAD)
anlässlich der Aktionärshauptversammlung der Daimler AG am 14. April 2010
22.03.2010 in Illingen (Enzkreis):
Vortrag von JG mit Diskussion »Das Daimler-Desaster geht weiter«
Schwerpunkte: Geschäftspolitik der Daimler AG unter Dieter Zetsche; Rüstungsexporte von Daimler/EADS und Lieferungen von
Mercedes-Militärfahrzeugen an menschenrechtsverletzende Staaten; sinnvolle Schritte hin zu ethisch und verantwortungsvollem
Handeln; Kampagnen »Wir kaufen keinen Mercedes: Boykottiert Rüstungsexporte!« und »AKTION AUFSCHREI – Rüstungexporteure ächten,
den Opfern eine Stimme geben!«
Veranstalter: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Illingen
Kontakt: peter.pfoersich@vmedienhaus.de
13.02.2010 im Alten Wiehre-Bahnhof in Freiburg:
Herzliche Einladung zur Mitgliederversammlung
des RüstungsInformationsBüros (RIB e.V.)
13.00 bis 14.45 Uhr: Vorführung des Films »Allein gegen die Waffenindustrie.
Der Kampf des Jürgen Grässlin« von und mit der Filmemacherin Katja Duregger.
Anschließend steht Frau Duregger zur Diskussion zur Verfügung.
Thematisiert wird auch die inhumane Rüstungsexportpolitik von Daimler/EADS mit der Kampagne »Wir kaufen keinen Mercedes: Boykottiert Rüstungsexporte!«
15.00 bis 18.00 Uhr: RIB-Mitgliederversammlung
Weitere Informationen siehe www.rib-ev.de
22.01.2009, 18.00 Uhr, in Darmstadt:
Vortrag von JG zum Thema »Studieren und Bildung im Bürgerkrieg?
Vom Einsatz gegen Rüstungsexporte, damit die Zukunft nicht länger warten muss.
Konkrete Erfahrungsberichte aus Somalia und Türkisch-Kurdistan, wo der Einsatz deutscher Waffen Schulbildung und Studium nur
allzu oft verhindern«
Thematisiert wird auch die inhumane Rüstungsexportpolitik von Daimler/EADS mit der Kampagne »Wir kaufen keinen Mercedes:
Boykottiert Rüstungsexporte!«
Vortrag mit anschließender Diskussion anlässlich der Ausstellung
»Studieren im Krieg?« im Stolze-Haus, Neckarstraße 4 in 64283 Darmstadt
Sehr geehrte Damen und Herren,
der Daimler-Konzern bzw. dessen Beteiligungsgesellschaften produzieren Waffen und Munition, zum Beispiel Raketenwerfer für Streumunition, die ähnlich wie Minen wirkt. Siehe Informationen.
Wir fordern mit der Aktion »Wir kaufen keinen Mercedes: Boykottiert Streumunition!« vom Vorstand des Konzerns:
Ausstieg aus der Streumunition
Räumgeräte statt Raketenwerfer
Ein Fonds für die Opfer von Streumunition
Was können Sie tun:
Klicken Sie hier auf dieser Webseite »Ja, ich mache mit!« an und tragen Sie sich in die Unterstützerliste der Aktion »Wir kaufen keinen Mercedes: Boykottiert Streumunition!« ein.
Sprechen Sie Ihre Familie, Verwandten, Freunde und Bekannten an, keinen Mercedes zu kaufen, solange der Daimler-Konzern in die Produktion von Streumunition bzw. Raketenwerfer für Streumunition verwickelt ist.
Bestellen Sie Aktionspostkarten zur Kampagne »Wir kaufen keinen Mercedes: Boykottiert Streumunition!« und verteilen diese, beispielsweise im Freundeskreis, in der Nachbarschaft, an Fahrerinnen und Fahrer der Marke Mercedes. Siehe Material.
Herzlichen Dank für Ihre Mithilfe!